Mai 2012

Turn-und Spielfest
Wie jedes Jahr spielten wir zum Abschluss des Turn- und Spielfestes vom Turnverein Wintersdorf auf der Sportanlage der Hauptschule im Ried. Von 17.00 Uhr - 19.00 Uhr unterhielten wir die Gäste bei sonnigen aber doch etwas zu kalten Temperaturen. Jedoch heizten wir die Gäste mit unserem vielfältigen Repertoire gut ein. Bilder

Neuzugang
Unser Saxophonregister bekam Verstärkung. Wir begrüßen ganz herzlich am Tenor-Saxophon Carola Eichelberger und wünschen ihr viele tolle Stunden mit den Musiker/Innen.
 

“Jungfernflug” in die USA des Musikvereins Wintersdorf unter neuem Dirigenten überzeugte  (BNN 7.5.2012)
“Welcome to the fly 05052012 from Rastatt-Wintersdorf to New York” begrüßte Alfons Ruf, Vorsitzender des Musikvereins Wintersdorf, Flugkapitän Steffen Welsch zu seinem “Jungfernflug”, die Crew und Flugbegleiter Andreas Hacken. Dieser geleitete gut gelaunt und unterhaltsam die vielen Fluggäste in der Wintersdorfer Festhalle in den folgenden drei Stunden sicher über den “großen Teich” und hatte sogar eine Sightseeing Tour durch New York in seinem Angebot.
Von Nervosität war bei diesem Premierenkonzert des neuen Dirigenten, der erstmals einen Musikverein leitet, und seinem Orchester nichts zu spüren. Programmzusammenstellung und Orchesterleistung waren aus einem Guss und wurden konzentriert und mit sprühender Musizierfreude dargeboten. 1492, als Christoph Kolumbus die “Neue Welt” entdeckte, war “Conquest of Paradise” von Valgis noch nicht komponiert, das geschah erst 500 Jahre später und zwar als Themenmusik für den gleichnamigen Film “1492”.
Mit diesem Hymnus eröffneten die Musiker ihr Programm und fingen die erwartungsvolle Sehnsucht gekonnt in Töne ein. Der erste Programmteil war der Historie des neu entdeckten Kontinents gewidmet: Da wurde ein “Apache” von Jerry Lordan die Geschichte der Indianer beschrieben, gab es in “The Mississippi River” von Julius Fucik, einem Schüler Anton Dvoraks, eine Hommage an diesen großen Strom im Süden Amerikas. Auch ein Amerika ohne die Eisenbahn ist nicht zu denken und “The great Locomative chase” erzählte von einer solchen Fahrt durch die Prärie mit Gefechten zwischen Indianern und Cowboys, der weiten Ebene und dem Schnaufen einer alten Dampflok. Diese lautmalerischen Aspekte hatten in dem Konzert einen ganz besonderen Stellenwert und sorgten wie Indianerfedern oder Revolvergeknalle und dem Schnauben der Lok für das gewisse Etwas.
Ein erster Höhepunkt war das Largo oder auch Legende, der zweite Satz aus Anton Dvoráks “Symphonie aus der Neuen Welt”. Die Bläserinnen und Bläser fanden für diesen langsamen Satz ein angenehm getragenes Tempo, das sie zu schönen und reinen Tönen herausforderte, was ihnen ohne Ausnahme überzeugend gelang. Mit dem Udo-Jürgens-Evergreen “Ich war noch niemals in New York” verabschiedete Solistin Karina Obrist-Seiser mit ihrer markanten Stimme die Fluggäste in die Pause.
Schwungvoll, mit zügigen Tempi und gut gelaunt landeten die MusikerInnen auf dem Kennedy- Airport in New York und “stürmten” sogleich die Stadt, die niemals schläft. Andreas Hacken lud in der “New York  Overture” von Kees Vlak zu einem Stadtrundgang, der keine der wichtigsten Stationen ausließ und vom Choral in der St. Patricks Cathedral bis zum Pferdewiehern am Meeting Point im Central Parc alles an Klangfarben bereithielt. In “The Liberty Bell”, einem Marsch von John P. Sousa erklang die Freiheitsglocke und mit “Rausende Birken/Blaue Augen” erinnerte der Wintersdorfer Musikverein an den überwältigten Erfolg böhmischer Blasmusik von Ernst Mosch in der Carnegie Hall in New York.
“Harlem Nocturne” mit einem glänzend gespielten Saxofon-Solo von Pascal Hauns, dem Disco- Hit der 1980er-Jahre “Manhattan Skyline” und Musical Hits in “Opening Night on Broadway” gaben der Skyline immer neue Farbtupfer, die die MusikerInnen aus Wintersdorf schließlich in einem glanzvollen “New York New York” zusammenfassten. Thilo Klumpp begeisterte mit seiner charmanten Interpretation dieses unsterblichen Hits von Frank Sinatra und setzte zusammen mit dem Orchester ein Ausrufezeichen zum Ende des Konzerts.
Das Publikum war begeistert von der Kreativität und dem Schwung des neuen Dirigenten Steffen Welsch, der dies auf seine “Crew’” zu übertragen wusste die nicht nur technisch überzeugte, sondern auch musikalisch gestaltete. Was an Klangfarben und solistischen Talenten im Wintersdorfer Orchester steckt, das wurde bei diesem Konzert unaufdringlich und überzeugend präsentiert.
Wie eine kluge Programmauswahl verschiedene Geschmäcker im Genre Blasmusik bedienen kann, auch das bewies das Konzert in der Wintersdorfer Festhalle auf charmante Weise, und dass der neue Dirigent Steffen Welsch das alles “kann”, gab es doch Klassik, traditionelle Märsche, böhmische Blasmusik, Jazz, Pop und Musical zu hören. Mehr geht nicht.

Würdevoller Rahmen für Aktive  Steinmauerns Bürgermeister Siegfried Schaaf ehrte Yvonne Lachermaier und Armin Gür mit der Silbernen Verbandsehrennadel für ihre 25jährige Arbeit, Karl- Heinz Burkart mit der Goldenen Ehrennadel für 40 Jahre Aktivität und Heinz Diebold mit dem Ehrenbrief des Bund Deutscher Blasmusikverbände für 60 Jahre unermüdlichen Einsatz für den Verein.
Einen Abschied “mit Wehmut und einem Riesen-Dankeschön” gab es am Schluss: Alfons Ruf hielt  eine bewegte Laudatio auf Klaus Obrist, den er nach 40 Jahren als Vorstandsmitglied im Musikverein verabschiedete und gleichzeitig zum Ehrenmitglied ernannte. Ruf: “Das sind die Menschen, die wir brauchen und denen wir, die Vereine, so viel verdanken.”  Bilder

 

April 2012

Weißer Sonntag 22.4.
Nicht so schönes Wetter erwischten in diesem Jahr die Erstkommunion Kinder in Wintersdorf. Jedoch meinte es der Wettergott, als wir die Kinder wie jedes Jahr feierlich mit Musik vom Gemeindehaus zur Kirche begleiteten und nach dem Gottesdienst musikalisch wieder abholten, mit allen Beteiligten in diesem Moment gerade gut.

Probewochenende
Ein wunderschönes Wochenende erlebten wir vom 30.3.-1.4. in Neusatzeck. Jedoch war dieses Wochenende nicht nur gedacht um die Füße hochzulegen, sondern auch zur Vorbereitung für unser bevorstehendes Konzert. Nachdem alle am Freitagabend angereist waren gab es zuerst einmal etwas zu essen. An dieser Stelle ein großes Lob an Günther und Oliver vom Wirtschaftsausschuss, die uns wunderbar übers Wochenende verköstigten und uns den Rücken frei hielten.
Danach ging es gleich mit einer Probe für das gesamte Orchester los. Nach ungefähr drei Stunden war  Feierabend (mit proben). Für die Meisten  fing jedoch jetzt erst der Tag an, der sich bis in die frühen Morgenstunden hinzog. Lustig und ausgelassen wurde gelacht, gesungen und Witze gerissen.
Der Samstag war für manche etwas schwerer. Den ganzen Tag Satzprobe!! Ein Musiker konnte während der Probe nur durch eine unerwarteten Dusche (Wasserglas Ahoi) wach gehalten werden. Die Register wurden entsprechend geteilt und bekamen zur Intensivarbeit Profis an ihre Seite gestellt. Die anfängliche Skepsis (“hoffentlich blamieren wir uns nicht” oder “oje, die sind sicher sehr streng” ) wich allerdings schnell. An dieser Stelle ein großes Lob an die “Externen”. Wir haben wirklich den ganzen Tag über (von morgens 10.00 Uhr bis abends 21.30 Uhr) viel geprobt und gelernt. Abends belohnte uns “Vorstands-Koch Alfons” mit einem sehr guten Essen. Danach saßen wir wieder ausgelassen in froher Runde zusammen. Nachdem einige noch mitten in der Nacht im Freien  ”s´ist Feierabend” und “Guten Abend Gute Nacht” gespielt hatten, wurde es  gegen fünf Uhr langsam ruhig  im Haus. Logischerweise fiel das Aufstehen am Sonntag besonders schwer. Nach dem Frühstück war nochmals eine Probe angesagt. Nicht alle schafften es rechtzeitig zum Frühstück und mussten zur Probe geweckt werden. Anschließend wurden die Zimmer gereinigt, aufgeräumt und die Heimreise angetreten. Fazit: Es war ein tolles und lehrreiches Wochenende, das wir in dieser Form mal wieder machen werden! Bilder

März 2012

Benefizkonzert in Wintersdorf
Die Pfarrkirche St. Michael war am 18. März bis auf den letzten Platz besetzt. Anlass war das Benefizkonzert für die Familie die kurz vor Weihnachten 2011, durch ein tragisches Unglück in unserem Dorf, ihren Vater bzw. Mann verloren haben. “Sie sollen spüren, dass wir an Ihrer Seite sind” begrüßte unser Ortsvorsteher die Ehefrau des Ermordeten, die mit ihren drei Söhnen, zwei, sechs und acht Jahre alt, sowie Verwandten und Freunden gekommen war.
Selbstverständlich beteiligte sich auch der Musikverein gerne an diesem Benefizkonzert. “Ich bete an die Macht der Liebe”, “Largo” from the New World Syphony sowie “Conquest of Paradise” bekamen die Zuhörer von uns zu hören. “Eine Stecknadel hätte man fallen hören zwischen den ergreifend gespielten Stücken des Musikvereins”, schrieb das BT am 20.3.
 

Februar 2012

Tradition
Am Faschingsdienstag trafen wir uns bei herrlichem sonnigen Wetter zum traditionellen Faschingsumzug durch Wintersdorf.
Unser erster Halt war im Kindergarten, wo wir schon sehnsüchtig erwartet wurden. Anschließend ging es weiter mit närrischer Musik durch die Straßen des Edelriedes. Zwischendurch wurde an verschiedenen Stationen Halt gemacht, wo wir mit Speisen und Getränken verköstigt wurden. Auf diesem Wege geht ein ganz großes Dankeschön an alle die uns aufs Beste bewirtet haben. Es waren mal wieder sehr schöne gesellige Stunden. Allen Spendern möchten wir auch nochmal auf diesem Wege, für die vielen Sach- und Geldspenden, ein herzliches Dankeschön sagen. Bilder

 

Narretei im Ried
Am 3. und 4. Februar ging unsere “Narretei im Ried” in der Festhalle Wintersdorf über die Bühne. Auch wir waren aktiv dabei. Unsere “Green-Frog-Riedi-Group” verblüffte, unter der Leitung unseres Dirigenten Steffen Welsch und Musikervorstandes Matthias Peter, mit einer grandiosen Perkussionsnummer auf Kunststoffrohren und anschließend mit weiteren Musikern mit schweißtreibenden Rocknummern. So rockig hatte man den Musikverein noch nie erlebt. Es war einfach toll! Bilder